Trotz weltweiter Reisebeschränkungen reiste Dr. Karl Schuhmann mit einem kleinen Team nach Armenien, um Kriegsopfer zu operieren. Die Reportage beschreibt eindrücklich, wie Rekonstruktionschirurgie Menschen neue Perspektiven schenkt.
Medizinische Herausforderung
Viele Patient:innen litten unter massiven Narbenzügen, Verlust von Greiffunktion oder Atemproblemen nach Explosionsverletzungen. Mithilfe von Lappenplastiken, Sehnenverlagerungen und Spezialschienen konnten grundlegende Bewegungen wiederhergestellt werden.
Teamwork in Krisenzeiten
Hygienekonzepte, regelmäßige Tests und reduzierte Teamgrößen garantierten Sicherheit. Gleichzeitig wurden lokale Ärzt:innen geschult, um Nachsorge und weitere Eingriffe eigenständig durchzuführen. So bleibt Hilfe bestehen, auch wenn das internationale Team wieder abreist.
Mehr als nur Chirurgie
Die Einsätze schaffen Hoffnung – für Patient:innen, die nach dem Konflikt in Berg-Karabach schwer gezeichnet sind. Gespräche, gemeinsame Planung und psychologische Unterstützung sind Teil des Konzepts und zeigen, dass plastische Chirurgie auch Traumaheilung begleiten kann.
