Brustrekonstruktion nach Brustkrebs
Brustaufbau nach Mastektomie

Brustrekonstruktion nach Brustkrebs Brustaufbau nach Mastektomie

Die weibliche Brust ist das zentrale Symbol für Weiblichkeit, Sexualität und Mütterlichkeit. Der Verlust der Brust, z.B. durch eine Brustkrebserkrankung, führt zu einer körperlichen und seelischen Unzufriedenheit und lässt das Selbstbewusstsein der betroffenen Frauen stark leiden. Nach einer langen durchlittenen Brustkrebserkrankung ist die Brustrekonstruktion der innige Wunsch vieler Frauen.

Brustkrebs betrifft mittlerweile jede 10. Frau. In vielen Fällen kann eine brusterhaltende Therapie durchgeführt werden. Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Arten für den Brustaufbau nach Mastektomie - die Brustrekonstruktion mit Implantat oder die Brustrekonstruktion mit Eigengewebe. In Einzelfällen müssen auch beide Verfahren zum Brustaufbau nach Abnahme der Brust miteinander kombiniert werden, um ein schönes und optimales Ergebnis bei der Brust-OP zu erzielen.

Je nach Ergebnis der Brustrekonstruktion auf der betroffenen Brustseite, sind manchmal angleichende Verfahren Symmetrieangleichung der Brust notwendig, wie z.B. eine Brustverkleinerung, eine Bruststraffung oder eine Brustvergrößerung mit Implantat. Im Anschluss an den Brustaufbau kann eine Rekonstruktion der Brustwarze folgen, um das Ergebnis noch natürlicher zu machen. Ziel des der Brustrekonstruktion ach Krebs liegt darin, das Selbstwertgefühl der betroffenen Frauen wieder zu steigern und die weibliche Vollwertigkeit wieder herzustellen.

Dr. Karl Schuhmann ist Experte für Brust-OP und Brustchirurgie. Als Plastischer Chirurg besitzt Dr. Schuhmann eine langjährige Berufs- und Operationserfahrung, um eine Brustrekonstruktion in Düsseldorf oder Bochum qualifiziert durchzuführen.

Auf einen Blick

  • OP-Dauer: 2-4 Stunden
  • Anästhesie: Vollnarkose
  • Klinikaufenthalt: 1-3 Tage
  • Nachsorge: 6 Wochen körperliche Schonung
  • Kosten: Kostenübernahme durch Krankenkasse

Methoden der Brustrekonstruktion im Überlick

Im Folgenden bieten wir Ihnen einen Überblick der operativen Techniken zur Brustrekonstruktion nach Mastektomie, die je nach Ihrer individuellen Situation in Frage kommen können:

Was kann ich mit einer Brustrekonstruktion in Düsseldorf erreichen?

In einem ausführlichen persönlichen Beratungsgespräch besprechen wir mit der Patientin, welches Verfahren zur Brustrekonstruktion für sie das Richtige und Beste ist. Die richtige Wahl des Brustaufbau nach Mastektomie hängt von vielen Faktoren ab. Eine wesentliche Rolle bei der Wahl des Verfahrens zur Brustrekonstruktion spielt der Gewebszustand der Brust nach der Tumor- oder Brustentfernung.

Dabei haben folgende Bedingungen besonderen Einfluss auf die Verfahrenswahl beim Brustaufbau:

Anteil der Menge und die Qualität der verbliebenen Haut und des Weichteilgewebes der Brust

die Größe der gesunden Brust auf der Gegenseite

die Körperform und das Gewicht der Patientin

der Stand der Tumortherapie.

Alle Methoden der Brustrekonstruktion haben sowohl ihre Vorteile und Nachteile, die im Gespräch genau erläutert und geklärt werden müssen. Komplikationen sind zwar selten, aber wie bei jedem chirurgischen Eingriff nicht ausgeschlossen. Nach dem Gespräch werden Sie wissen, was Sie genau mit einer Brustrekonstruktion mit Implantat, Eigengewebe oder Eigenfett erreichen können und was Sie bis zum gewünschten Ergebnis der Brust-OP erwartet.

Welche Kosten entstehen bei einer Brustrekonstruktion?

Die Kosten einer Brustrekonstruktion werden von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen vollständig übernommen. Die Preise einer Brustrekonstruktion richten sich danach, mit welchem Operationsverfahren der Brustaufbau geplant ist und wie viele Brust-OPs nötig sind, um für die Patientin ein schönes und zufirdenstellendes Ergebnis zu bekommen.

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Brustrekonstruktion - Plastische Chirurgie Dr. Karl Schuhmann

Brustrekonstruktion mit Implantat oder Eigengewebe

Brustrekonstruktion mit dem Latissimus Dorsi Lappen, Dr. Karl Schuhmann

Welche Möglichkeiten der Brustrekonstruktion nach Brustkrebs und Mastektomie gibt es?

In der Regel wird die Brustrekonstruktion mit Implantat in mehreren Schritten durchgeführt. Nach Entfernung der kompletten Brust fehlt der Brustmantel, so dass dieser zunächst rekonstruiert werden muss. Mit Hilfe eines Gewebeexpanders, der unter die verbliebene Brusthaut gelegt wird, wird das Gewebe zunehmend gedehnt und zu einer Brusthülle geformt. Im zweiten Schritt wird der Expander gegen ein modernes Silikon-Brustimplantat ausgetauscht. Die Größe des Brustimplantats richtet sich u.a. nach dem Volumen der gesunden Brust auf der Gegenseite und dem Körperbau der Patientin. Vorteil dieser Brust-OP zum Brustaufbau nach Mastektomie ist die kurze Operationsdauer und die einfache Durchführbarkeit ohne zusätzliche Narbenbildung.

Bei der Brustrekonstruktion mit Eigengewebe wird Haut und Fettgewebe, eventuell zusammen mit Muskeln, aus anderen Bereichen des Körpers entnommen. Bevorzugt wird die Entnahme des Eigengewebes am Rücken, Bauch, Oberschenkel oder Gesäß vorgenommen. Damit das entnommene Gewebe überleben kann, muss es mit den Blutgefäßen verbunden bleiben. Zu unterscheiden sind hier zwei Möglichkeiten des Brustaufbau: die „gestielten“ und die „freien“ Gewebeblöcke, welche auch als „Lappen“ bzw. „Lappenplastiken“ bezeichnet werden. Bei den gestielten Gewebeblöcken bleiben die ernährenden Blutgefäße am Gewebe und werden mit verlagert.

Im Gegensatz dazu werden sie bei den freien Gewebeblöcken zunächst an der Spenderregion durchtrennt, um sie anschließend an den Gefäßen der Brust oder in der Achselhöhle wieder mikrochirurgisch anzuschließen. Diese Vorgehensweisen erfordern mehrere Eingriffe und es entstehen zusätzliche Narben an den Entnahmeorten. Für die Durchführung sind ein hoher Grad an Erfahrung und gute mikrochirurgische Fähigkeiten notwendig. Aus diesem Grund wird das Verfahren der Brustrekonstruktion mit Eigengewebe in Deutschland lediglich von sehr wenigen Plastischen Chirurgen angeboten.

Der Brustaufbau zur Brustrekonstruktion durch einen gestielten Latissimus dorsi-Lappen (Rückenmuskel). Geeignet ist dieses Verfahren besonders für Frauen, welche sehr stark an Übergewicht leiden, wenn andere Methoden zum Teil nicht in Frage kommen.

Bei diesem Standardverfahren zur Brustrekonstruktion wird der Rückenmuskel nach vorn in die Brustregion verlagert. Bei der Verlagerung bleibt die Blutversorgung des Muskels erhalten, so dass ein mikrochirurgischer Anschluss der Gefäße an die Brustwand nicht notwendig ist. Bei dieser Methode reicht jedoch der Gewebeblock nicht aus, um eine ausreichend große Brust zu rekonstruieren. Häufig muss zusätzlich ein Implantat eingelegt werden.

Voraussetzung für die Technik der Brustrekonstruktion mit dem TRAM- Lappen (Tranverser Rectus Abdominis Muskellappen), ist das Vorhandensein von genügend Gewebe am Unterbauch. Zur Brustrekonstruktion wird ein Gewebeblock, bestehend aus dem geraden Bauchmuskel, Fettgewebe und Haut vom Unterbauch entnommen. Mit dieser Methode lassen sich sehr gute kosmetische Ergebnisse erzielen. Der Gewebeblock mit den versorgenden Blutgefäßen muss jedoch komplett gelöst und anschließend wieder mit den Blutgefäßen an der Brust verbunden werden.

Der Tram-Lappen bietet in bei den Möglichkeiten der Brustrekonstruktion auch die Chance, große voluminöse Brüste mit einer natürlichen Brustform zu rekonstruieren.

Brustrekonstruktion mit DIEP-Lappen

Brustrekonstruktion mit dem Latissimus Dorsi Lappen, Dr. Karl Schuhmann

Der DIEP-Lappen (Deep Inferior Epigastric Perforator Lappen) stellt zurzeit den Gold-Standard bei den Verfahren zur Brustrekonstruktion dar. Es handelt sich bei dieser Methode um eine Weiterentwicklung des TRAM-Lappens. Im Gegensatz zum TRAM-Lappen wird auf die Mitnahme des Bauchmuskels verzichtet. Dadurch wird eine Schwächung der Bauchwand vermieden. Bei diesem Verfahren zur Brustrekonstruktion wird aus dem Hautfettgewebe des Unterbauches eine neue Brust geformt. Es handelt sich hier um eine freie Lappenplastik, so dass die Gefäße mit den Brustwandgefäßen mikrochirurgisch verbunden werden müssen. Zusammenfassend besitzt der DIEP-Lappen die o.g. Vorteile des TRAM-Lappens und nicht seine Nachteile.

Bei unzureichenden Gewebeverhältnisse am Bauch kommen zur Brustrekonstruktion nach Krebs zum Beispiel als Alternativen der freie SGAP-Lappen (superior gluteal artery perforator-flap) in Frage. Bei dieser Methode zum Brustaufbau nach Mastektomie wird ein Gewebeblock aus der Gesäßregion zum Brustaufbau verwendet.

Eine weitere Methode zur Brustrekonstruktion nach Brustkrebs ist der freie TMG-Lappen (transverse myokutane Grazilis-Lappen). Bei dieser Brust-OP Methode wird eine Gewebeblock aus dem Oberschenkel entnommen, um den Brustaufbau vorzunehmen.

Nach dem Brustaufbau stellt die Rekonstruktion der Brustwarze häufig den Abschluss der Brustrekonstruktion gar. Vielen Frauen ist dieser letzte Schritt nach einer Brustkrebserkrankung sehr wichtig, um sich wieder als Frau zu fühlen. Hier gibt es unterschiedliche Verfahren, wie eine lokale Hautverschiebungen zur Formung einer Brustwarze oder Hautverpflanzungen zur Rekonstruktion des Brustwarzenvorhofes.

Welche Art der Brustwarzenrekonstruktion für Sie die richtige ist, sollten Sie im Laufe der Brust-OP Behandlung mit Dr. Schuhmann besprechen und klären.

Fakten zur Brustrekonstruktion nach Brustkrebs

OP-Dauer: ca. 2 - 4 Stunden

Klinikaufenthalt: 1 – 3 Tage

körperliche Belastung (Sport, häusliche und berufliche physisch anstrengende Tätigkeiten) sind für 6 Wochen absolut zu vermeiden

6 Monate keine Sonne an die Narben

Regelmäßige Kontrolltermine nach 4 Wochen

nach 6 Monaten

ein Jahr nach der OP

anschließend im jährlichen Abstand

Wollen Sie mehr über die Möglichkeiten der Brustrekonstruktion nach Mastektomie erfahren?

Der Eingriff einer Brustrekonstruktion ist eine sehr sensible und persönliche Angelegenheit. Daher möchten ich Sie gerne umfassend und ganz individuell beraten, welche Art des Brustaufbau für Sie ganz persönlich die beste Brust-OP Methode ist. mit mir. Ich möchten Sie gerne in meiner Privatpraxis in Düsseldorf oder in meiner Klinik in Hattingen begrüßen und Sie auf dem Weg zu Ihrer Genesung optimal begleiten

Häufig gestellte Fragen

Wann kann eine Brustrekonstruktion durchgeführt werden?

Die Brustrekonstruktion kann entweder sofort im Anschluss an die Mastektomie (Sofortrekonstruktion) oder zu einem späteren Zeitpunkt (Sekundärrekonstruktion) erfolgen. Der optimale Zeitpunkt hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie dem onkologischen Behandlungsplan, einer eventuell notwendigen Bestrahlung und den persönlichen Wünschen der Patientin.

Welche Methoden der Brustrekonstruktion gibt es?

Es gibt zwei Hauptmethoden: Die Rekonstruktion mit Implantaten (Silikon) und die Rekonstruktion mit körpereigenem Gewebe (Eigengewebsrekonstruktion). Bei der Eigengewebsrekonstruktion wird häufig der DIEP-Lappen (Gewebe aus dem Unterbauch) verwendet. In manchen Fällen werden beide Methoden kombiniert, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Was ist der DIEP-Lappen?

Der DIEP-Lappen (Deep Inferior Epigastric Perforator) ist derzeit der Goldstandard bei der Brustrekonstruktion mit Eigengewebe. Dabei wird Haut- und Fettgewebe vom Unterbauch entnommen und mikrochirurgisch zur Formung einer neuen Brust verwendet. Der Vorteil: Die Bauchwandmuskulatur bleibt erhalten, und das Ergebnis sieht und fühlt sich sehr natürlich an.

Werden die Kosten für eine Brustrekonstruktion von der Krankenkasse übernommen?

Ja, die Kosten einer Brustrekonstruktion nach Brustkrebs oder Mastektomie werden in der Regel vollständig von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernommen. Dies gilt auch für eventuell notwendige Folgeeingriffe zur Symmetrieangleichung der gesunden Brust.

Wie lange dauert die Erholungszeit nach einer Brustrekonstruktion?

Die Erholungszeit variiert je nach Methode. Bei einer Implantatrekonstruktion beträgt die Erholungszeit etwa 2-4 Wochen. Bei einer Eigengewebsrekonstruktion (z.B. DIEP-Lappen) sollten Sie mit einer längeren Erholungszeit von 4-6 Wochen rechnen. Körperliche Belastungen sollten für 6 Wochen vermieden werden.

Kann auch die Brustwarze rekonstruiert werden?

Ja, die Brustwarzenrekonstruktion ist häufig der abschließende Schritt der Brustrekonstruktion. Es gibt verschiedene Verfahren, wie lokale Hautverschiebungen zur Formung einer Brustwarze oder Hautverpflanzungen zur Rekonstruktion des Warzenhofs. Alternativ kann eine Tätowierung erfolgen, um ein naturnahes Aussehen zu erzielen.

Dr. Schuhmanns BEAUTY FAQs - Brustrekonstruktion

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