Gewebestraffung
Gewebestraffung bezeichnet Behandlungsansätze zur Verbesserung der Hautspannung und Reduktion von Erschlaffung. Dabei kann zwischen chirurgischen und nicht-chirurgischen Methoden unterschieden werden. Bei operativen Straffungen wird überschüssige Haut entfernt und das darunterliegende Bindegewebe neu positioniert. Zum Beispiel Facelifts, Bauchdeckenstraffungen oder Oberarmstraffungen. Die Straffung erfolgt mechanisch durch Neuverteilung und Fixierung des Gewebes. Nicht-operative oder minimalinvasive Straffungen wirken über physikalische Reize, beispielsweise die Radiofrequenz oder der fokussierte Ultraschall. Diese Verfahren erzeugen kontrollierte Wärme im Gewebe. Die Kollagenfasern im Gewebe ziehen sich zusammen, zusätzlich wird die Produktion von neuem Kollagen und Elastin angeregt. Die Wirkung ist moderater als bei chirurgischen Eingriffen, kann jedoch bei beginnender Hauterschlaffung sinnvoll sein.