04. Juli 2020Presse

Mehr Schönheitskorrekturen an Augenlidern

Das Ärzteblatt berichtet über einen spürbaren Nachfrageanstieg bei Eingriffen rund um die Augen. Die Pandemie hat verändert, wie wir auf unser Spiegelbild schauen. Wenn der Mund verdeckt bleibt, fällt jeder Müdigkeitsfurchen mehr ins Gewicht – ein Grund für den Boom an Lidstraffungen und ergänzenden Treatments.

Warum Lidkorrekturen Hochkonjunktur haben

Homeoffice macht Ausfallzeiten planbar, während Masken die Augenpartie betonen. Viele Patient:innen nutzen die Zeit, um lang gewünschte Korrekturen umzusetzen – sei es operativ oder mittels Laser, Radiofrequenz und Skinbooster.

Beliebte Kombinationsverfahren

  • Chirurgische Ober- und Unterlidstraffung – präzise Entfernung von Hautüberschuss und Fettpolstern
  • Laser- und Radiofrequenzverfahren – arbeiten an Kollagenstruktur und Oberflächenbild
  • Skinbooster & Hyaluron – polstern Schattierungen auf, glätten feine Falten
  • Lippenbehandlungen – maskiert durch Alltagsmasken einfacher zu integrieren

Was Patient:innen jetzt beachten sollten

Maskenpflicht & Fokus auf die Augen

Wenn der Mund verdeckt bleibt, richtet sich der Blick stärker auf Lider, Brauen und Stirn. Kleine Veränderungen wirken direkter.

Homeoffice & flexible Planung

Downtime lässt sich diskret in Videocalls überbrücken – ein Grund, warum minimalinvasive Treatments zugenommen haben.

Hybrid-Konzepte

Plastische Chirurgie kombiniert operative Methoden mit Skinbooster, RF oder Lasern für langfristige Ergebnisse.

Ganzheitlich denken

Neben Lidstraffungen verzeichnen auch Lippenbehandlungen und Körperkonturierung eine höhere Nachfrage. Denn Schwellungen lassen sich unter der Maske verbergen und Auszeiten leichter in den Alltag integrieren. Wichtig bleibt die individuelle Analyse – jede Behandlung muss zum Gesicht, Lebensstil und Hautzustand passen.

FAQ

Warum haben Lidstraffungen während der Pandemie zugenommen?

Durch Masken rückt die Augenregion stärker in den Mittelpunkt, zugleich erleichtern Homeoffice und flexible Arbeitszeiten die Heilungsphase nach Eingriffen.

Welche Verfahren kommen bei Lidkorrekturen infrage?

Klassische Ober- und Unterlidstraffungen, minimalinvasive Laser- oder Radiofrequenzbehandlungen sowie Skinbooster. Häufig werden Methoden kombiniert.

Wie lange bin ich nach einer operativen Lidstraffung aus dem Alltag raus?

Schwellungen und Blutergüsse klingen meist innerhalb von 7–14 Tagen ab. Homeoffice und digitale Termine erleichtern das Überbrücken der Heilungsphase.

Reicht bei Lidproblemen auch eine minimalinvasive Behandlung?

Das hängt vom Befund ab. Kleinere Knitterfältchen lassen sich sanft behandeln, größere Hautüberschüsse benötigen oft eine chirurgische Straffung.

Über den Autor

Dr. med. Karl Schuhmann

Dr. med. Karl Schuhmann

Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie & Handchirurg

Mit mehr als 30.000 Eingriffen und mehrjähriger Tätigkeit als Chefarzt führt Dr. Schuhmann seit 2016 als Gründer von artethic® seine Praxen in Düsseldorf und Berlin.

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