Eine zu große Brust kann zu körperlichen Beschwerden und seelischem Druck führen. Ziel der Brustreduktion ist es, Form und Gewicht in Einklang mit den Körperproportionen zu bringen – und gleichzeitig Sensibilität sowie Symmetrie zu bewahren.
Analyse vor jeder Operation
Vor dem Eingriff analysieren wir Körperstatik, Hautqualität und Brustvolumen. Entscheidend ist, ob eher eine reine Straffung (Mammaptose) oder eine echte Reduktion (Mammahypertrophie) im Vordergrund steht. Meist liegt ein Mischbild vor – das OP-Konzept berücksichtigt daher Volumenreduktion und Neupositionierung der Brustwarze gleichermaßen.
Narbensparende Techniken
Kleine Reduktionen lassen sich beispielsweise per Benelli-Technik um den Warzenhof durchführen. Benötigt man mehr Formgebung, kommen vertikale Methoden nach Lejour oder Hall-Findlay zum Einsatz. Sie kombinieren einen rund um die Brustwarze verlaufenden Schnitt mit einer vertikalen Narbe bis zur Unterbrustfalte und liefern ein stabiles, langanhaltendes Ergebnis.
Operation & Sicherheit
Während der Operation wird überschüssiges Drüsen- und Fettgewebe maßvoll entfernt. Blutgefäße und Nerven, die die Brustwarze versorgen, bleiben erhalten. Ein sorgfältiges Wundmanagement verhindert Spannungen und reduziert das Risiko von Durchblutungsstörungen. Moderne Nahttechniken formen eine natürlich wirkende Brust mit passender Projektion.
Nachsorge und Lebensqualität
In den ersten Wochen schützen Sport-BH und Lymphdrainage das Ergebnis. Narbenpflege und UV-Schutz halten die Schnittlinien zart. Viele Patientinnen berichten schon nach kurzer Zeit über eine Verbesserung von Rücken- und Nackenbeschwerden – und über ein neues, positives Körpergefühl.
