Der PIP-Skandal verunsicherte Tausende Patientinnen. Dr. Karl Schuhmann informiert, warum seine Praxis nie mit den betroffenen Implantaten gearbeitet hat und welche Schritte jetzt wichtig sind.
Was war passiert?
Die Firma Poly Implant Prothèse (PIP) nutzte nicht zugelassenes Industriesilikon. Folge: Implantate rissen schneller, ausgelaufenes Silikon verursachte Entzündungen und Bindegewebsreaktionen. Viele Gesundheitsbehörden rieten zur vorsorglichen Entfernung.
Sicherer Austausch
Betroffene sollten sich an erfahrene Fachärzt:innen wenden. Bei der Explantation wird das Implantat entfernt, die Kapsel kontrolliert und gegebenenfalls gespült. Wer neue Implantate wünscht, erhält eine ausführliche Beratung zu hochwertigen Herstellern.
Lehren aus dem Skandal
Medizinprodukte müssen strenger kontrolliert werden – von der Zulassung bis zur Marktüberwachung. Patientinnen sollten Implantatpässe aufbewahren, regelmäßige Nachsorge wahrnehmen und bei Schmerzen oder Formveränderungen sofort ärztlichen Rat einholen.
