
Überbein | Ganglion des Handgelenks
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Ein Ganglion heißt auch Überbein. Es handelt sich dabei um eine flüssigkeitsgefüllte Aussackung einer Gelenk- oder Sehnenumhüllung.
Ein Ganglion ist ein zystisches, gutartiges Gebilde, das mit Gelenkflüssigkeit ausgefüllt ist.
Grund ist, dass die Gelenkflüssigkeit über einen Stiel aus dem Inneren des Gelenkes nach außen dringen kann.
Das Ganglion wächst und der Inhalt kann sich zunehmend verfestigen.
Meist bildet sie sich ein Überbein im Bereich der Hand. Es kann aber auch am Fuß oder am Knie auftreten.
Manchmal können Schmerzen an der Hand oder am Handgelenk auch von einem Überbein (Ganglion) verursacht werden.
In der Regel verursacht ein Ganglion jedoch keine Schmerzen.
Die meisten Patienten stört eher das Aussehen in Form einer größeren oder kleineren Beule.
Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei einem Überbein?

Verursacht das Überbein keine Beschwerden, so kann abgewartet werden.
Denn ein Teil der Neubildungen kann sich spontan wieder zurückbilden.
Am zuverlässigsten ist die operative Entfernung des Überbeins.
Bei einem streckseitigen Ganglion erfolgt der Schnitt querverlaufend in der Hautspaltlinie und beugeseitig durch einen längsgerichteten Schnitt.
Da es bei diesem Eingriff wichtig ist, das Ganglion vollständig zu entfernen, wird die Gelenkkapsel in der Tiefe des Handgelenks eröffnet. Anschließend erhalten Sie eine Gipsschiene, können Ihre Finger aber sofort wieder bewegen. Volle Belastung ist nach ca. einem Monat wieder erlaubt.
In 10-20% der Fälle kehrt das Ganglion allerdings wieder.
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