Fibrom

Ein Fibrom ist eine gutartige Neubildung des Bindegewebes. In der Haut handelt es sich meist um sogenannte weiche Fibrome (Fibroma molle), die als kleine, hautfarbene oder leicht bräunliche Knötchen sichtbar werden. Sie können gestielt wachsen und sich weich anfühlen, seltener treten festere Varianten auf. Fibrome entstehen bevorzugt in Hautfalten oder Arealen mit wiederholter mechanischer Belastung. Typische Stellen sind der Hals, die Achselregion, die Leistengegend oder auch das Gesicht. Reibung, Druck und individuelle Veranlagung spielen bei der Entstehung eine Rolle. Aus medizinischer Sicht sind Fibrome harmlos. Sie wachsen langsam, entarten nicht und verursachen in der Regel keine Schmerzen. Probleme entstehen eher durch mechanische Reizung, etwa beim Rasieren oder durch Kleidung. Die Entfernung erfolgt meist aus ästhetischen Gründen oder bei wiederkehrender Irritation. Je nach Größe und Lage kommen unterschiedliche Verfahren zum Einsatz. Kleine Fibrome lassen sich präzise mit dem Laser abtragen oder durch Kryotherapie (Vereisung) behandeln. Größere Befunde werden mit einer feinen Schere oder einem Skalpell entfernt. Der Eingriff dauert nur wenige Minuten. In den meisten Fällen heilt die Haut ohne auffällige Narben ab. Trotz der typischen Erscheinung sollte jede Hautveränderung vorab dermatologisch beurteilt werden. So lassen sich andere, behandlungsbedürftige Befunde sicher ausschließen.