Zum ersten Mal findet die Benefizregatta „Rudern gegen Krebs“ auf der Hattinger Ruhr statt. Am 16. August 2015 gehen Freizeit-Teams, Krankenhaus-Crews und lokal vernetzte Unternehmen an den Start, um mit Muskelkraft die Sportförderung für Krebspatient:innen zu unterstützen. Schirmherrin ist die Präsidentin des Landtags NRW, Carina Gödecke.
Ein Familienfest auf und am Wasser
Chef-Koordinator Mario Kleist, Verwaltungsleiter des Evangelischen Krankenhauses Hattingen, verspricht ein Großereignis mit Strahlkraft. Bis zu 60 Boote sollen starten, begleitet von Bühnenprogramm, Kulinarik und Mitmachaktionen. Auch bei Regen ist für Stimmung gesorgt – die Ruder-Community ist wettertauglich, und die Besucher:innen erwarten Zelte, Verpflegungsstände und musikalische Highlights.
So funktioniert die Teilnahme
Unternehmen, Vereine und Freundeskreise melden sich im Doppelvierer mit Steuermann an. Im Startgeld enthalten ist ein intensives Training durch die Hattinger Rudervereine, sodass auch Anfänger:innen sicher im Boot sitzen. Pro Team sind mindestens zwei Läufe geplant, die besten Boote rudern anschließend um den Sieg.
- ✓Mindestens 50 gemeldete Boote – Teilnahmegebühr 300 Euro pro Team
- ✓Trainingspaket der Rudervereine inklusive, um Freizeitruderer fit zu machen
- ✓Doppelvierer mit erfahrenem Steuermann – pro Boot zwei Pflichtläufe
- ✓Programm an Land mit Kulinarik, Musik und Mitmachaktionen für Familien
Spenden, die bewegen
Zwei Drittel der Startgebühr fließen als Spende in das Programm „Augusta bewegt“. Ziel ist es, sportliche Programme zu etablieren, die Krebspatient:innen in Therapie und Nachsorge begleiten. Seit 2005 fanden bundesweit bereits über 50 Regatten statt – mit mehr als 15.000 Teilnehmenden. Hattingen knüpft 2015 an diese Erfolgsgeschichte an und möchte dauerhaft Sportangebote für Betroffene finanzieren.
Gemeinsam für die gute Sache
Die Liste der Unterstützer:innen ist lang: 80 Mitarbeitende der Evangelischen Stiftung Augusta, 40 DLRG-Aktive, die Hattinger Rudervereine, Schulen sowie lokale Unternehmen sorgen für einen reibungslosen Ablauf. Kleist liefert das passende Fazit: „Alle ziehen an einem Strang – keine Absagen, kein Gejammer. Es geht allen um die Sache.“
