Der Stadtspiegel berichtet ausführlich über den humanitären Einsatz von Dr. Karl Schuhmann und seinem Team. Der Artikel zeigt, wie viel logistische Vorbereitung, chirurgisches Können und Empathie nötig sind, um in kurzer Zeit möglichst vielen Menschen zu helfen.
Vorbereitung in Deutschland
Wochen vor dem Abflug sortiert das Team Instrumente, organisiert Medikamente und klärt Zollformalitäten. Spendenaktionen finanzieren Spezialmaterialien wie Verbrennungsverbände oder chirurgische Sets. Auch Schulungen für freiwillige Helfer:innen stehen auf dem Programm.
Operationen in Bangalore
Vor Ort wartet eine lange Warteliste: Kinder mit entstellten Händen, Frauen mit Säureverletzungen, Männer mit Bewegungseinschränkungen nach Arbeitsunfällen. In improvisierten OP-Sälen werden täglich bis zu sechs komplexe Eingriffe durchgeführt – inklusive Hauttransplantationen, Sehnenverlagerungen und Narbenkorrekturen.
Nachhaltige Hilfe
Nach der OP ist vor der OP: Lokale Ärzt:innen erhalten Schulungen, Physiotherapeut:innen übernehmen die Nachbehandlung. Außerdem werden Patient:innen zu späteren Kontrollen eingeladen, wenn das Team im Folgejahr zurückkehrt.
Emotionale Momente
Viele Patient:innen begegnen dem Team zum ersten Mal. Ein erleichtertes Lächeln, ein fester Händedruck nach einer geglückten Operation – genau diese Momente motivieren das Team, Jahr für Jahr nach Bangalore zurückzukehren.
