Kniegelenks‑Denervation nach Dellon: schmerzleitende Nervenfasern werden gezielt ausgeschaltet – Beweglichkeit bleibt erhalten.
Jeder zweite 60‑Jährige leidet unter Gelenkproblemen, in den meisten Fällen Arthrosen, die oft heftige Schmerzen verursachen. Gegen chronische Knieschmerzen wendet Dr. Karl Schuhmann ein in den USA etabliertes Verfahren an: die Kniegelenks‑Denervation nach Dellon. Dabei werden nur die schmerzleitenden Nervenfasern um das Knie durchtrennt – das Gelenk selbst wird nicht geöffnet.
Die Methode eignet sich, wenn konservative Therapien ausgeschöpft sind. Vorteil: kurze Eingriffszeit (~30 Minuten), Betäubung in Regionalanästhesie (keine Vollnarkose), kurzer Klinikaufenthalt. Die Beweglichkeit bleibt erhalten, vielfach verbessert sie sich, weil die Schmerzen wegfallen.
Für wen ist die Methode sinnvoll?
- Therapieresistente Schmerzen trotz konservativer Maßnahmen
- Hohe OP‑Risiken für große Gelenk‑OPs – schonende Alternative
- Wunsch nach schneller Mobilisierung mit kurzer Downtime
