31. Mai 2012Presse

Macrolane vorübergehend nicht mehr zur Brustbehandlung empfohlen

31. Mai 2012

Aufgrund der noch andauernden Unstimmigkeit bei Röntgenärzten, auf welche Weise eine mit Macrolane behandelte Brust geröntgt werden soll, hat sich der Hersteller nun entschlossen, Macrolane nicht mehr für die Brustvergrößerung zu empfehlen.

Das auf Hyaluronsäure basierende Injektionsmittel wurde zuvor für die Körperkonturierung an Waden, Gesäß und nach Liposuktion verwendeten Einziehungen eingesetzt. Seine Vorteile umfassten die nicht-chirurgische Anwendung und minimale Erholungszeit.

Die Hauptbedenken betreffen Herausforderungen bei der Mammographie. Radiologen haben Schwierigkeiten, das injizierte Gel von Brustzysten auf Röntgenaufnahmen zu unterscheiden, was die Diagnose erschwert. Der Artikel stellt fest: „Eine mit Macrolane behandelte Brust sollte unter Umständen mit einer digitalen Mammographie oder anderen Ultraschalluntersuchungen behandelt werden."

Eine europäische medizinische Kommission untersuchte geeignete Bildgebungsprotokolle. Die Praxis von Dr. Schuhmann betont, dass bestehende Macrolane-Brustpatientinnen keine Sicherheitsbedenken haben und nur routinemäßige Vorsorgeuntersuchungen benötigen.

Über den Autor

Dr. med. Karl Schuhmann

Dr. med. Karl Schuhmann

Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie & Handchirurg

Mit mehr als 30.000 Eingriffen und mehrjähriger Tätigkeit als Chefarzt führt Dr. Schuhmann seit 2016 als Gründer von artethic® seine Praxen in Düsseldorf und Berlin.

Das könnte Sie auch interessieren