Elastizität
Mit Elastizität ist die Fähigkeit der Haut gemeint, sich nach Bewegung, Zug oder Druck wieder zusammenzuziehen. Junge Haut besitzt viele stabile Kollagen- und Elastinfasern. Sie wirkt dadurch fester, glatter und widerstandsfähiger. Mit den Jahren verändert sich diese Struktur. Die Spannkraft nimmt ab. Gleichzeitig verschieben sich Fettkompartimente und tiefere Gewebeschichten. Konturen wirken weicher, die Haut beginnt nachzugeben. Die Elastizität beeinflusst unter anderem: wie stark sich Haut nach einer Gewichtsabnahme zurückzieht ob eine Hautstraffung sinnvoll ist wie lange Ergebnisse von Unterspritzungen sichtbar bleiben ob minimalinvasive Verfahren ausreichen oder eine Operation notwendig wird Wodurch verliert die Haut Elastizität? Der Elastizitätsverlust entsteht durch mehrere Faktoren gleichzeitig. Neben der natürlichen Hautalterung spielen auch äußere Einflüsse eine Rolle: UV-Strahlung Rauchen starke Gewichtsschwankungen hormonelle Veränderungen chronischer Stress Schlafmangel genetische Veranlagung Auch Ernährung und Stoffwechsel beeinflussen die Hautqualität. Besonders sichtbar wird der Elastizitätsverlust häufig: an der Jawline im Halsbereich an Oberlidern und Wangen an Armen, Bauch oder Oberschenkeln Kann Elastizität verbessert werden? Die Möglichkeiten hängen stark davon ab, wie ausgeprägt der Elastizitätsverlust bereits ist. Zum Einsatz kommen unter anderem: Biostimulatoren wie Poly-L-Milchsäure Radiofrequenzverfahren Microneedling Skinbooster Laserbehandlungen chirurgische Straffungsverfahren
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