Kinnkorrektur

Im Rahmen einer Kinnkorrektur können wir Form, Projektion und Position des Kinns dezent oder markanter verändern. Die Kinnlinie beeinflusst das Gesichtsprofil signifikant. Ein zurückliegendes oder zu ausgeprägtes Kinn kann zum Beispiel die Proportionen im unteren Gesichtsdrittel verschieben. Das Kinn steht in direkter Beziehung zu Nase, Lippen und Kieferlinie. Bereits kleine Anpassungen oder Straffungen können die Gesichtsharmonie sichtbar verbessern und Konturen definierter wirken lassen. Zur Kinnkorrektur stehen uns verschiedene Verfahren zur Verfügung. Bei der operativen Variante wird der Kinnknochen versetzt (Genioplastik) oder ein Implantat eingesetzt. Minimalinvasive Behandlungen in der ästhetischen Medizin basieren auf spezieller Hyaluronsäure oder Eigenfett. Solche Filler eignen sich vor allem für moderate Korrekturen, zur Verjüngung und zur Konturierung. Die Wahl der Methode richtet sich nach Knochenstruktur, Weichteilen und der gewünschten Veränderung. Die Hautqualität und -struktur spielt ebenfalls eine Rolle. Neben ästhetischen Aspekten können funktionelle Faktoren relevant sein. Ein Beispiel: Ein stark zurückliegendes Kinn steht in manchen Fällen im Zusammenhang mit einer eingeschränkten Atemwegsführung oder einer veränderten Bisslage. Vor jeder Behandlung sollte eine genaue Analyse der Gesichtsproportionen erfolgen. Häufig kommen hierbei fotografische Dokumentation oder dreidimensionale Bildgebung zum Einsatz, um Veränderungen realistisch zu planen und das mögliche Ergebnis nachvollziehbar darzustellen.

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