Radiofrequenz

Radiofrequenz basiert auf elektrischer Energie, die im Gewebe in Wärme umgewandelt wird. Diese Wärme wirkt in tieferen Hautschichten, ohne die Hautoberfläche übermäßig zu belasten. Infolge der Erwärmung ziehen sich bestehende Kollagenfasern leicht zusammen. Gleichzeitig wird die Neubildung von Kollagen und Elastin angeregt. Die Haut gewinnt mit der Zeit an Festigkeit und Struktur. Je nach Gerät erfolgt die Anwendung nur oberflächlich oder in Kombination mit dem medizinischen Needling. Bei Systemen wie Morpheus 8 dringen feine Nadeln in die Haut ein und geben die Energie direkt in der Tiefe ab. Dies ermöglicht eine intensivere Behandlung einzelner Areale. Typische Einsatzbereiche sind erschlaffte Hautpartien im Gesicht, am Hals oder am Körper. Ebenso Knitterfältchen und feine Linien, vergrößerte Poren und ungleichmäßige Hautstrukturen. Bei Aknenarben kann die Behandlung mit Radiofrequenz die Hautoberfläche dezent glätten. Die Wirkung entwickelt sich schrittweise. Erste sichtbare Effekte zeigen sich oft nach wenigen Wochen, während sich das Gewebe über mehrere Monate weiter regeneriert und aufbaut. Für ein stabiles Ergebnis sind meist mehrere Sitzungen sinnvoll. Während der Behandlung sind eine gewisse Wärme und ggf. ein leichtes Ziehen zu spüren. Viele Systeme arbeiten mit integrierter Kühlung oder abgestimmter Energieabgabe, um die Haut während der Anwendung zu schonen. Nach der Behandlung zeigt sich häufig eine Rötung, die nach kurzer Zeit abklingt. Die Intensität wird an Hauttyp, Behandlungsregion und Ziel angepasst. Eine sorgfältige Planung ist für ein gleichmäßiges und natürlich wirkendes Ergebnis wichtig.

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